Am vergangenen Übungsabend führten die Einsatzabteilungen Freigericht-Nord und Somborn eine gemeinsame Einsatzübung durch. Das realitätsnahe Szenario stellte die rund 50 eingesetzten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner vor eine anspruchsvolle Lage: Auf der Landstraße zwischen Bernbach und Somborn war es in den Nachtstunden zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw gekommen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Rettungsdienst bereits vor Ort und übergab dem Einsatzleiter der Feuerwehr die ersten Erkenntnisse zur Lage. Insgesamt waren sechs Personen verletzt, mehrere von ihnen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.
Unverzüglich wurde die Einsatzstelle in Einsatzabschnitte gegliedert und die Rettung der Verletzten anhand ihrer Dringlichkeit priorisiert. Während die medizinische Versorgung der Verletzten sichergestellt wurde, bereiteten die Einsatzkräfte die technische Rettung der eingeklemmten Personen vor und arbeiteten diese zügig sowie patientenschonend ab.
Neben der Bewältigung der komplexen Einsatzlage stand insbesondere die Zusammenarbeit der beiden Ortsteile im Fokus der Übung. Nur durch ein eingespieltes Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte können größere Schadenlagen professionell abgearbeitet werden.
Gemeinsame Übungen wie diese sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Einsatzvorbereitung. Denn im Ernstfall zählt jeder Handgriff – und jeder Handgriff muss sitzen.













