Besucher  

Heute 30

Gestern 65

Woche 355

Monat 1464

Insgesamt 104399

   

Herzlich Willkommen, liebe Besucher!


Die Feuerwehr Freigericht, bestehend aus den Ortsteilwehren
Altenmittlau, Bernbach, Horbach, Neuses und Somborn, begrüßt
Sie recht herzlich auf Ihrer gemeinsamen Internetseite! Unsere
Gemeinde liegt im südlichen Main-Kinzig-Kreis, dem
bevölkerungsreichsten Landkreis Hessens.
 
Erfahren Sie hier alles über die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen
und –männer, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, für die Sicherheit
der rund 15.000 Gemeindeeinwohner Ihre „Hand ins Feuer legen“.
       Freigericht im MKK
   
Hoch hinaus

        Feuerwehr -

 

"hören und fühlen"

           Stefan und Beauty

Nach über einjähriger Planungszeit konnte endlich

am 27. Juni der „Aktionstag - Menschen mit Handicap

erleben Feuerwehr“ in der Feuerwehr Freigericht statt-

finden. Den Anstoß für die Durchführung dieser

Informationsveranstaltung kam von Stefan Neubauer,

einem seit seinem 23. Lebensjahr sehbehinderten,

ehemals aktiven Feuerwehrkameraden aus Horbach.

Am Samstagvormittag reisten Blinde mit ihren Blinden-

führhunden aus ganz Hessen an. Diese und Sehbehinderte

aus dem Main-Kinzig-Kreis trafen sich am Hauptbahnhof

Hanau, an dem sie dann gemeinsam von der Feuerwehr

Freigericht mit Mannschaftstransportfahrzeugen abgeholt

wurden. Die Fahrt ging dann zum Somborner Feuerwehr-

haus, wo sie schon von Mitgliedern der Freiwilligen Feuer-

wehr Freigericht erwartet wurden. Zuerst durften sich dort

die Blindenführhunde auf dem Gelände austoben und

kennenlernen. Auch der erste Kontakt der Blinden mit den

Feuerwehrkameraden verlief sehr positiv.

       Informationsaustausch
         Begrüßung

Nach dem Frühstück für die Gäste, wurde die Veran-

staltung mit der Begrüßung des Gemeindebrandinspektor

Harald Hellenbrandt eröffnet. Er begrüßte den ersten

Beigeordneten Günther Thyriot in Vertretung für den

entschuldigten Bürgermeister, die Hundeschule Bilz

aus Gründau, zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes

vom DRK KV Gelnhausen, den örtlichen Pressevertreter

sowie alle Teilnehmer. In seiner Begrüßung im Namen

der Gemeinde Freigericht bat Herr Thyriot alle An-

wesende, ein stilles Gedenken für die Terroropfer in der

Partnergemeinde St. Quentin-Fallavier sowie in Tunesien

und Kuwait einzulegen.

 

 

Schon während der Begrüßung verschwanden nach und

nach die Hemmungen zwischen den Kameraden/ innen

und den Gästen mit Handicap. Denn viele Teilnehmer

hatten vor der Veranstaltung ihre Bedenken bzgl. dem

Umgang mit Menschen mit Handicap, was sich aber

schon nach kurzer Zeit legte. So hörte man dann kaum

noch das „Sie“, sondern nur noch das übliche „Du“.

                             Schönes Feeling
                            Im Rettungswagen

Nach der Begrüßung hielt der Gemeindebrandinspektor

Harald Hellenbrandt einen Vortrag über die Feuerwehr

und ihre Tätigkeiten und Aufgaben. Er beschrieb auch

den nicht vorhandenen Unterschied zwischen einer

Berufsfeuerwehr und einer Freiwilligen Feuerwehr.

Beide Organisationsformen müssen im Einsatzfall die

gleiche Leistung erbringen. Anschließend informierten

zwei Kollegen des Deutschen Roten Kreuz über die

Tätigkeit des Rettungsdienstes und Aufbau der Rettungs-

organisation im Main-Kinzig-Kreis.

Bevor es dann an die praktischen Stationen ging, konnten

sich alle Teilnehmer an einem leckeren Mittagessen

stärken. Auf dem Gelände der Feuerwehr Somborn waren

mehrere Stationen der Feuerwehr und des Rettungsdienst

aufgebaut.

               Unterwegs zu den Stationen
             Gut gesichert

Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor

Ort, der von den Blinden komplett erkundet werden

durfte. Die Kollegen des Rettungsdiensts erklärten allen

interessierten Teilnehmern die Fahrzeugeinrichtung. So

konnten sich die Blinden schnell eine gute Vorstellung

von dem Fahrzeug machen. Auch die Führhunde durften

ins Fahrzeug, denn bei einem Notfall darf der Blinden-

führhund nach gesetzlichen Bestimmungen mitgeführt

werden.

An einer anderen Station waren zwei Kameraden, die

den Blinden die Funktion eines Rauchmelders erklärten,

was sehr starkes Interesse bei den Blinden zeigte. Auch

wurden sie dort über das richtige Absetzen eines Notrufes

informiert.

              Rauchmelder Notruf Station
                      Feuerwehrmann ertasten

An einer weiteren Station wurde von drei Kameraden

gezeigt, was ein Feuerwehrmann/frau bei einem Brand-

einsatz an Schutzkleidung und Ausrüstung tragen muss.

Dort konnte die gesamte Ausrüstung erfühlt und an-

probiertwerden. Dabei stellten viele Teilnehmer fest,

dass soein Feuerwehrmann/frau eine Menge an Gewicht

zu tragen hat und  das es auch sehr warm unter der

Schutzkleidung wird. Ein Kamerad stand dort in voller

Schutzkleidung mit einem Atemschutzgerät zur

Berührung bereit. Es war für die Blinden und deren

Blindenführhunde etwas seltsam, jemanden zu hören,

der eine Atemschutz maske auf hat, denn da wird die

Verständigung noch schwerer. Auch die Blindenführ-

hunde waren erst skeptisch zu dem Mann, der so

seltsame Geräusche machte. Aber als die Hunde erst

mal schnüffeln durften, war es auch für die Hunde

kein Problem mehr.

 

Desweiteren konnten die Teilnehmer auch eine Flucht-

maske aufsetzen. An dieser Station konnte man dann

auch durch eine Halle gehen, die mittels eines Belüfters

belüftet wurde. In dieser Situation ging es darum, den

Blinden zu zeigen, wie es sich anfühlt, wenn bei einem

Einsatz ein leichter Gegenwind bei der Rettung entgegen

kommt. Auch ging es da um die Lautstärke der Geräte,

die im Einsatz sind. Auch Blindenführhunde gingen mit

durch diese Halle. Dort achtete aber stets ein Hunde-

trainer der Hundeschule Bilz drauf, dass die Hunde

nicht unter Stress kommen.

                            Gang gegen den Belüfter
               Technik pur

Bei der nächsten Station stand ein LF 10/6

(Löschgruppenfahrzeug) zur Besichtigung und

Berührungzur Verfügung. An diesem Fahrzeug

waren drei Kameraden, die den Blinden die Technik

des Fahrzeug erklärten, wo so manche Frage aufkam,

z.B. wie erkläre ich einen Blinden die Farbe „Rot“.

Aber auch diese Fragen wurden gelöst und bei den

Kameraden kam immer mehr Spaß auf, den Blinden

alles zu erklären, da diese mit sehr großem Interesse

zuhörten und dann auch den Kameraden ihre

Vorstellung erklärten, wie sie das Gerät empfinden.

An dieser Station durfte dann auch mal an einem

Strahlrohr gespritzt werden, was für den Blinden ein

seltsames Gefühl war, zu spüren wie das Wasser

durch dem Schlauch und Strahlrohr strömte.

 

 

Die nächste Station war das aufregendste für viele an

diesem Tag. An dieser Station stand die Drehleiter, die

sie besichtigten und mit dem Rettungskorb in die Höhe

fahren konnte. Hier war auch immer ein Hundetrainer

der Hundeschule Bilz vor Ort, um eingreifen zu können,

falls der Blindenführhund in Stress kommt. Keiner der

Hunde zeigte aber größeren Stress. Für ganz Mutige

bestand dann noch die Möglichkeit, mit dem Rettungs-

korb aus dem 1. Stock am Feuerwehrhaus gerettet zu

werden. Dazu ging ein Feuerwehrmann und ein Hunde-

trainer mit dem Teilnehmer und Führhund in den 1. Stock

und fuhr von außen den Rettungskorb an das Fenster ran.

Es war für so manchen Blinden eine große Überwindung,

aus dem Fenster in den Rettungskorb über zusteigen, da

dieser ja nicht sehen konnte wohin genau er gerade geht.

Aber die Kameraden/innen waren jederzeit da und konnten

helfen und den Blinden die Angst nehmen. Auch die

Blindenführhunde machten dies, als ob sie das täglich

machen würden, was auch die Hundetrainer positiv über-

raschtewie stark die Hunde ihren Herrchen bzw. Frauchen

vertrauen.

 

             Rettung mittels DL Korb
                      Hundephysologische Betreuung  

Für die Hunde gab es auch die Möglichkeit, von der

Tierphysiotherapie DOGGY-VITAL aus Gründau-

Breitenborn eine Entspannungsmassage zu

bekommen. Dieses Angebot wurde rege von dem

Führhundhaltern für ihre Vierbeiner angenommen.

Die Blindenführhunde wurden an diesem Tag auch

sehr gut mit tiergerechten Spielzeug und Leckerlis

versorgt, dank den Sachspenden vom

„Das Futterhaus“ aus Gelnhausen-Hailer

und „DOGPOINT“ aus Kahl.

 

Gegen 16:30 Uhr ging die Veranstaltung dem Ende

entgegen, auch wenn noch so mancher Teilnehmer

gerne weiter machen wollte. Alle gingen  noch mal

ins Gebäude zu Kaffee und Kuchen. In dieser Runde

gab es dann schon die ersten Feedbacks, die alle

durch die Bank positiv waren und nach einer Wieder-

holung riefen. Auch von Seiten der Kameraden/

innen ab es positive Rückmeldungen. Gegen

17.15 Uhr wurden die Teilnehmer zum Hauptbahnhof

Hanau zurückgefahren. Ein großer Dank an alle Helfer

und Spender, denn ohne diese wäre diese Veranstaltung

nicht möglich gewesen.

             Pause

 In der Fotogalerie befinden sich auch ein Dankschreiben aus dem Teilnehmerkreis der Sehbehinderten und Blinden.

 Ein zweites Dankschreiben kann über den Link "Ein Hallo in die Liste" angeschaut werden.

 

 

  • Atemschutzgerät_fühlen
  • Begrüßung
  • Belüfter_in_Betrieb
  • Dankbrief-1
  • Dankbrief
  • Feuerwehrmann_ertasten
  • Gang_gegen_den_Belüfter
  • Gang_gegen_den_Belüfter1
  • Gut_gesichert
  • Hoch_hinaus
  • Hundephysologische_Betreuung
  • Im_Rettungswagen
  • Informationsaustausch
  • Pause
  • Rauchmelder-Notruf-Station
  • Rauchmelder-Notruf-Station_2
  • Rettung_mittels_DL-Korb
  • Rettung_mittels_DL-Korb1
  • Schönes_Feeling
  • Stefan_und_Beauty
  • Technik_pur
  • Unterwegs_zu_den_Stationen
  • Wasser_marsch

   

Letzte Einsätze  

Brandeinsatz
13.06.2018 um 10:04 Uhr
Alzenauer Straße, Freigericht
#56/2018
weiterlesen
Hilfeleistung
09.06.2018 um 19:34 Uhr
Freigericht
#55/2018
weiterlesen
Brandeinsatz
06.06.2018 um 12:01 Uhr
Bonifatiusstraße, Freigericht
#54/2018
weiterlesen
Brandeinsatz
06.06.2018 um 07:23 Uhr
Konrand-Adenauer-Ring, Freigericht
#53/2018
weiterlesen