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Einsatzübung 2010
Dienstag, 10. August 2010 Geschrieben von S.Siebert & F.Moritz

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Realistische Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz

Am letzten Freitag gegen 18 Uhr gingen die Sirenen in Somborn. Kellerbrand durch Implosion eines Fernsehgerätes und vermisste Personen im St. Vincenz Alten – und Pflegeheim in der Vincenzstraße war die Durchsage für die Einsatzkräfte der Wehr Somborn.  Ein Szenario das sich mit Sicherheit niemand vorstellen möchte aber durchaus möglich wäre.

Die Alarmübung stellte keine leichte Aufgabe für die Einsatzkräfte  dar.  Der Kellerbrand droht auf das 1. Stockwerk überzugreifen, der Brandrauch zieht über das Treppenhaus ins 3. OG, vermisste Personen und eine bettlägerige Person im 3.OG sind kein Pappenstiel für nur eine Wehr. Die Mannschaft im ersten Löschfahrzeug bekommt die Aufgabe der Menschenrettung und der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Die Drehleiterbesatzung soll die Menschenrettung über den Notausstieg im  3. Stockwerk übernehmen.  Zu diesem Zeitpunkt ist den Einsatzleitern bereits klar, dass mit nur einer Wehr das Einsatzszenario nicht abgearbeitet werden kann.

Die Feuerwehr sowie das auch bereits eingetroffene Deutsche Rote Kreuz alarmieren weitere Kräfte. Für die Übung kommen noch die Feuerwehr Bernbach und Altenmittlau. Die fiktive Nachalarmierung beinhaltet mindestens alle Freigerichter Wehren, den Bürgermeister Freigericht mit Bereitstellung und Unterstützung von Turnhallen oder großen Räumlichkeiten für Verlegung der Bewohner des Pflegeheimes und der Sanitäts- und Bereitschaftzuges des Main-Kinzig Kreises. Es müssen schließlich 26 Personen, mit Pflegestufe 1-3,dass heißt unter anderem sitzend und liegend, transportiert und danach betreut werden.

Nachdem die 1. Person gerettet wurde, wird die Einsatzstelle in Abschnitte aufgeteilt, da der Einsatzleiter alleine die Gesamtlage nicht mehr überblicken kann. Im Einsatzleitfahrzeug hat die Technische Einsatzleitung mit 2 Personen ihre Arbeit seit Beginn der Übungen aufgenommen. Unter anderem sind sie das Bindeglied zwischen unserer Leitstelle in Gelnhausen und dem Einsatzleiter vor Ort und müssen den Einsatz dokumentieren. Sie sollen unter anderem eine Übersicht der Lage mit allen Standorten der eingesetzten Fahrzeuge erstellen. Ihnen fällt auf, dass keine Einsatzpläne des Alten- und Pflegeheimes vorhanden sind. Unterdessen sind bereits 3 Personen aus dem Keller gerettet und dem Roten Kreuz übergeben worden. 3 Personen werden über die Drehleiter aus dem 3. Stockwerk gerettet. Die Feuerwehr Bernbach setzt die Lüfter in Stellung, der Rauch zieht aus der Lüftungsöffnung ab und erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Mannschaft der Wehr Altenmittlau unterstützt die Drehleiterbesatzung und betreut die verletzten Personen.

 

 

Dank allen Mitwirkenden, Frau Stannek-Jung für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, dem DRK Mimtrupp des Main-Kinzig-Kreis  und den Ausbildern Steffen Siebert und Fabian Moritz für die Ausarbeitung der Alarmübung 2010.

 

 

 

Bilder zur Verfügung gestellt von Grübel Werbung Gelnhausen

 

 

 

 

 

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